FAQ & Energielexikon

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FAQ & Energielexikon

Alles rund um das Thema Energie

Energielexikon

A

  • Zentrale Energieerzeugung

    Gegenstück zur dezentralen Energieerzeugung, bei der die Energie nicht in einzelnen Anlagen, sondern für mehrere Gebäude gebündelt erzeugt und anschließend über Leitungen zu den Gebäuden transportiert wird.

  • Zentralheizung

    Mehrere Räume eines Gebäudes werden durch eine Hauptwärmequelle mit Wärme versorgt.

  • Zuschaltbare Last

    Ein zusätzlicher Verbraucher, der aktiviert werden kann, um die Stromnachfrage zu bestimmten Zeiten zu erhöhen, wenn durch beispielsweise regenerative Energiequellen zu viel Strom im Netz ist.

B

  • BHKW

    Blockheizkraftwerk, das gleichzeitig effizienter als in der seperaten Erzeugung Strom und Wärme erzeugt.

  • Bilanzkreismanagement

    Virtuelles Energiemengenkonto zur Organisation von Energieflüssen, um Versorgung mit Strom und Gas sicherzustellen und Erzeugung und Last auszugleichen.

  • Biomasse

    Energiegewinnung aus Pflanzen oder Pflanzenresten durch beispielsweise Verbrennungsvorgänge.

  • Brennwert

    HS bzw. wurde früher als HO (oberer Heizwert) bezeichnet = Maß für die Wärme- bzw. Energiemenge in Gas, die bei der anschließenden Verbrennung des Energieträgers freigesetzt wird.

C

  • BHKW

    Blockheizkraftwerk, das gleichzeitig effizienter als in der seperaten Erzeugung Strom und Wärme erzeugt.

  • Bilanzkreismanagement

    Virtuelles Energiemengenkonto zur Organisation von Energieflüssen, um Versorgung mit Strom und Gas sicherzustellen und Erzeugung und Last auszugleichen.

  • Biomasse

    Energiegewinnung aus Pflanzen oder Pflanzenresten durch beispielsweise Verbrennungsvorgänge.

  • Brennwert

    HS bzw. wurde früher als HO (oberer Heizwert) bezeichnet = Maß für die Wärme- bzw. Energiemenge in Gas, die bei der anschließenden Verbrennung des Energieträgers freigesetzt wird.

D

  • Dämmung

    Nutzung von Dämmstoffen mit geringer Leitfähigkeit, um Wärme bzw. Kälteverluste zu minimieren.

  • Dezentrale Energieerzeugung

    Verbrauchernahe Erzeugung von Energie ohne Transport über weite Distanz zum Verbrauch vor Ort.

  • Druckluft

    Verdichtete Luft, die als Energieträger dient und über weite Distanzen transportiert werden kann.

E

  • Dämmung

    Nutzung von Dämmstoffen mit geringer Leitfähigkeit, um Wärme bzw. Kälteverluste zu minimieren.

  • Dezentrale Energieerzeugung

    Verbrauchernahe Erzeugung von Energie ohne Transport über weite Distanz zum Verbrauch vor Ort.

  • Druckluft

    Verdichtete Luft, die als Energieträger dient und über weite Distanzen transportiert werden kann.

F

  • Fernwärme

    Zentrale Erzeugung von Wärme in einem Kraftwerk, die anschließend über Leitungen transportiert wird, um eine Vielzahl an Gebäuden mit Wärme zu versorgen.

  • Festbrennstoff

    Liegt vor dem Verbrennen in fester Form vor, wie beispielsweise Kohle oder Holzpellets.

  • Fossile Energieträger

    Brennstoffe aus geologischer Vorzeit wie beispielsweise Braunkohle, Steinkohle und Erdgase, durch deren Verbrennung in bspw. BHKWs Energie erzeugt wird.

G

  • Gebäudesanierung

    Die energetische Gebäudesanierung beinhaltet alles von Anlagentechnik in Bestandsgebäuden bis hin zum Austausch alter Türen, undichter Fenster sowie Gasheizungen, um die Energieverluste zu minimieren.

  • Geothermie

    Nutzung von Erdwärme durch oberflächennahe Kollektoren oder Sonden.

H

  • HAST

    Hausanschlussstation, die in Fernwärmenetzen benötigt wird, um Gebäude an das Fernwärmenetz anzuschließen.

  • Heizkraftwerk

    Anlage zur effizienten Erzeugung von Wärme und Strom durch einen gekoppelten Prozess.

  • Heizstrom

    Strom für Wärmepumpen oder Elektroheizung zur Erzeugung von Wärme, ohne die Nutzung von fossilen Energieträgern.

  • Heizwerk

    Kraftwerk zur zentralen Erzeugung von Wärme, die anschließend über Fernwärmeleitungen zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert wird.

  • Heizwert

    HI = gibt an, wie viel Energie, bei der vollständigen Verbrennung einer bestimmten Menge an Brennstoff entsteht.

  • Hybridanlage

    Hybrides System, das hocheffizient arbeitet, flexibel erweiterbar ist und erneuerbare Energien einbindet.

I

  • iHasten

    Intelligente Hausanschlussstationen, die im Vergleich zu konventionellen, das Gebäude nicht nur an das Fernwärmenetz anschließen, sondern zusätzlich Daten generieren, um die Erzeugung zu optimieren.

  • iKWK

    Innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage, die neben einem Blockheizkraftwerk, auch aus einer Solarthermie-Großanlage und einer Power-to-Heat-Anlage besteht

  • Immissionsgrenzwert

    Verfolgt das Ziel, schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit oder Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Der Wert muss innerhalb eines festgelegten Zeitraumes eingehalten und darf danach nicht überschritten werden.

  • Intelligente Messsysteme

    Unterstützung einer sicheren und standardisierten Kommunikation in den Energienetzen.

J

  • Jahresarbeitszahl

    Effizienz eines Heizsystems, das mit einer Wärmepumpe betrieben wird. Je höher der Wert, desto weniger Strom wird für die gleiche Menge an erzeugter Wärme benötigt.

  • Jahresdauerlinie

    Diagramm, das die mindestens bezogene oder erzeugte Leistung in Abhängigkeit von der Zeitdauer im Jahr darstellt.

  • Jahreshöchstlast

    Zeitpunkt der höchsten Stromnachfrage in einem Kalenderjahr.

  • Jahresnutzungsgrad

    Der Jahresnutzungsgrad ist der tatsächliche Wirkungsgrad einer Heizungsanlage während eines Betriebsjahres.

K

  • Kälteanlagen

    Maschine zur Erzeugung von Kälte durch einen thermodynamischen Kreislaufprozess.

  • Kältemittel

    Arbeitsmittel in Kälteanlagen, das Enthalpie von dem Kühlgut zur Umgebung transportiert.

  • Kompressionskälte

    Kälteerzeugung durch ein Kältemittel, das in einem geschlossenen Kreislauf im Inneren der Kältemaschine, den Aggregatzustand zwischen Dampf- und Flüssigkeitsphase ändert.

  • Kraftwerk

    Technische Anlage zur Erzeugung von Strom und oder Wärme.

  • KWK

    Kraftwärme-Kopplung zur zeitgleichen und effizienteren Erzeugung von Strom und Wärme.

M

  • Medium

    Energie- bzw. Stoffstrom in Form von bspw. Wärme, Kälte, Strom, Stickstoff oder Druckluft.

  • Mieterstrom

    Strom, der in unmittelbarer Nähe des Versorgers produziert und nicht über öffentliche Netze transportiert wird.

  • Mikrogasturbinen

    Besonders kleine Gasturbine für den Einsatz in der dezentralen Energieversorgung.

N

  • Nachhaltigkeit

    Bedürfnisse der Gegenwart sicherstellen ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken.

  • Nahwärme

    Verteilung von Wärme über eine kurze Distanz an verschiedene Verbraucher.

  • Netzanschluss

    Technische Anbindung einer Anlage an das Netz zur Belieferung mit Strom oder Gas.

  • Netze

    Infrastruktur zur Übertragung und Verteilung von Energie.

  • Netzentgelt

    Betrag, den Strom- und Gasnetzbetreiber für die Nutzung zur Netzdurchleitung von den Netznutzern erheben.

  • Nutzenergie

    Teil der Endenergie, der dem Verbraucher in gewünschter Form zur Verfügung steht.

  • Nutzungsgrad

    Verhältnis der eingesetzten Primärenergie zur genutzten Energie.

O

  • Objektnetze

    Energieversorgung mehrerer Gebäude in einem geographisch begrenzten Gebiet.

  • Ökostrom

    Strom, der zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Dazu zählen Wind- und Wasserkraftwerke, Biogas- oder Photovoltaikanlagen.

  • ORC-Anlagen

    Organic Rankine Cycle Anlagen erzeugen Strom aus industrieller Abwärme. Sie funktionieren ähnliche wie Dampfturbinen, werden jedoch nicht mit Wasserdampf betrieben.

P

  • Photovoltaik

    Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie.

  • Primärenergie

    Energie aus Energieträgern, die noch nicht weiter verarbeitet (transportiert, umgewandelt oder verbrannt) wurde.

  • Prozesswärme

    Wärme, die in Produktionsprozessen verwendet oder Abwärme, die durch Produktionsprozesse freigesetzt wird.

  • PSA Anlagen

    Pressure Swing Adsorption (Druckwechseladsorption) ist eine Technologie zur Erzeugung von Stickstoff.

S

  • Sektorenkopplung

    Vernetzung einzelner Sektoren innerhalb der Energiewirtschaft, um Synergien zu nutzen und Effizienzen zu heben. Dazu zählen unter anderem die Kombination aus Strom, Wärme und Elektromobilität.

  • Solarheizung

    Heizsysteme, die Solarenergie in Wärme umwandeln.

  • Solarstromspeicher

    Speicherung des Stromes, der durch eine PV-Anlage erzeugt wurde und nicht zeitgleich verbraucht wird.

  • Solarthermie

    Umwandlung von Solarenergie in Wärme durch thermische Solaranlagen.

  • Stickstoff

    Chemisches Element, das Hauptbestandteil der Umgebungsluft ausmacht, extrahiert und in verschiedenen Prozessen als Medium genutzt wird.

  • Strom

    Elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen oder durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme erzeugt werden kann.

  • Submetering

    Automatische Erfassung des Energieverbrauches.

T

  • Transformator

    Dient der Übertragung von elektrischer Energie eines Wechselstromes von einem Primärstromkreis auf einen Sekundärstromkreis.

U

  • Übertragungsnetz

    Teil des Netzes, mit dem der Strom über weite Entfernungen geleitet wird.

  • Umformer

    Überführt eine Stromart in eine andere wie bspw. Gleichstrom in Wechselstrom.

  • U-Wert

    Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt die Wärmemenge an, die durch ein Bauteil zwischen warmer und kalter Seite übertragen wird.

V

  • Versorgungssicherheit

    Sicherstellung der Versorgung mit u. a. Energie zur langfristigen Gewährleistung der Grundbedürfnisse.

  • Verstromung

    Umwandlung eines Energieträgers (bspw. Gas) in elektrische Energie.

  • Verteilungsnetz

    Netz zur Übertragung unterschiedlicher Energieformen an Verbraucher.

W

  • Wärmeenergie

    Thermische Energie, die für die Beheizung von Gebäuden oder Produktionsprozesse verwendet wird.

  • Wärmekraftwerk

    Wandelt Wärme teilweise in elektrische Energie um.

  • Wärmeliefercontracting

    Angebot zur Versorgung mit Wärme ohne in eine Erzeugungsanlage zu investieren. Die Abrechnung erfolgt über einen festen Grund- und flexiblen Arbeitspreis.

  • Wärmepumpe

    Hebt gewonnene Umweltwärme (Fluss, Luft oder Erde) mit Hilfe von Strom auf ein für die Beheizung nutzbares Temperaturniveau.

  • Wärmerückgewinnung

    Verfahren zur Wiedernutzbarmachung der thermischen Energie, die über einen vorherigen Prozess freigesetzt wurde.

  • Wärmeübertrager

    Überträgt thermische Energie von einem Energieträger auf einen anderen.

  • Wärmewende

    Um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, ist auch eine Wärmewende notwendig, da der Wärmesektor den größten Teil an Treibhausgasemissionen verursacht. Aus diesem Grund liegt der Fokus hier auf regenerativen Wärmequellen wie Luft, Sonne, Erde oder Fluss

  • Wirkungsgrad

    Effizienz einer Anlage, die den Anteil der Umwandlung eines Energieträgers in die gewünschte Energieform beschreibt.

Z

  • Zentrale Energieerzeugung

    Gegenstück zur dezentralen Energieerzeugung, bei der die Energie nicht in einzelnen Anlagen, sondern für mehrere Gebäude gebündelt erzeugt und anschließend über Leitungen zu den Gebäuden transportiert wird.

  • Zentralheizung

    Mehrere Räume eines Gebäudes werden durch eine Hauptwärmequelle mit Wärme versorgt.

  • Zuschaltbare Last

    Ein zusätzlicher Verbraucher, der aktiviert werden kann, um die Stromnachfrage zu bestimmten Zeiten zu erhöhen, wenn durch beispielsweise regenerative Energiequellen zu viel Strom im Netz ist.